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Neue Geschäftsmodelle der Elektromobilität

Gemeinsam mit der Siemens AG forscht das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) zu neuen Geschäftsmodellen der Elektromobilität:
Sowohl die bislang sehr geringe Marktdurchdringung von Elektroautos, als auch kurz- bis mittelfristige Kostenabschätzungen einer Umsetzung der Elektromobilität lassen den Schluss zu, dass die Automobil-, und Infrastrukturindustrie tragfähige Geschäftsmodelle für die Elektromobilität im Straßenverkehr erst noch entwickeln muss. Demgegenüber stehen zahlreiche umweltpolitische und verkehrspolitische Potenziale der Elektromobilität sowie industriepolitische Notwendigkeiten, die für eine politische Beschleunigung einer signifikanten Marktdurchdringung sprechen. Diese ginge aufgrund veränderter Leistungsdaten, Anwendungsgebieten und Funktionalitäten von Elektrostraßenfahrzeugen einher mit umgewandelten Wertschöpfungsarchitekturen, Risiken für alte und Chancen für neue Geschäftsmodelle. Das forschungsleitende Problem ist die momentane Inkohärenz von technischen Möglichkeiten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Nachfrage nach Elektromobilität und ihren infrastrukturellen Voraussetzungen sowie betriebswirtschaftlichen Geschäftsmodellen.

Im Vordergrund der Untersuchung stehen Geschäftsmodellinnovationen in den Bereichen Mobilitätsdienstleistungen, Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Das Projekt wird interdisziplinär bearbeitet, neben ökonomischem Know-how vereint das Projektteam Expertise aus den Rechts- und Sozialwissenschaften. Technische Grundlagen werden in enger Abstimmung mit dem Projektpartner Siemens Mobility analysiert.




Letzte Änderung: 12.03.2012 19:33
Verantwortlich: Redaktion IKEM e.V.


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