Power to Gas
Der geplante Ausbau der Erneuerbaren Energien stellt große Anforderungen an Regulierung und Stabilisierung der Netze. Eine besondere Rolle kommt dabei der stofflichen Speicherung zu. Während Infrastruktur und Transportkapazität zur Verfügung stehen und die technischen Verfahren vor der Marktreife stehen, sind Fragen des Rechts- und Politikrahmens, um für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren die notwendige Investitionssicherheit im Bereich der Speicherinfrastruktur zu gewährleisten, noch unklar.
Hierauf richtet das IKEM seinen Blick. Unter Rückgriff auf (institutionen-) ökonomische und rechtliche Analysen sollen Handlungsempfehlungen für die Politik bzw. den Gesetzgeber zum Abbau von Hemmnissen und zu geeigneten Rahmenbedingungen für die effektive und effiziente Förderung von Speichern im Allgemeinen und von Power-to-Gas-Anlagen im Speziellen gegeben werden.
Die Gesamtproblematik wird am Raum Greifswald/Lubmin veranschaulicht werden. Wie in einem Brennglas treffen dort alle Komponenten zusammen: Anlandung von Offshore-Windenergie; Knotenpunkt der Nordstream-Gasleitung; Planung eines Gaskraftwerkes; Potenzial für die Ansiedlung weiterer Industrie (etwa Chemie); abgehende Gasleitungen; abgehende Elektrizitätsfernleitungen (ehemals KKW).


