Aktuelle Entwicklungen zeigen: Die Relevanz von Planungs- und Zulassungsverfahren für den Umwelt- und Klimaschutz steigt.
Die Summer Academy „Energie und Umwelt“ fand dieses Mal vom 24. – 29. Juli in Guildford und in London statt. Guildford ist die Heimat der Universität von Surrey. Der diesjährige Hauptpartner der Summer Academy ist ein wichtiges Forschungszentrum zur kohlenstoffarme Gesellschaft. Mit ihrer starker Ausrichtung auf Strategien zur Transformation, ihrer entsprechenden Erfahrung und Expertise konnte die Universität einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Summer Academy beitragen.
Welche energiepolitischen Änderungen stehen aus aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis an nach dem Ende des Moratoriums an? Wie sieht das geplante Gesetzespaket der Regierung aus und welches sind die zentralen Kritikpunkte von Opposition und NGOs? Wie werden die aktuellen Ereignisse in den verschiedenen Ländern Europas wahrgenommen und wie reagiert die EU auf bestehende Probleme in der Atompolitik? Welche Auswirkungen sind auf den Kraftwerkspark zu erwarten und wie blickt die Welt auf die grundlegenden Änderungen in Deutschland?
Energieversorger sehen sich im Energiemarkt zunehmend schwierigeren Investitionsentscheidungen ausgesetzt. Während die Planung von Großkraftwerken ein langfristig stabiles Investitionsklima erfordert, verursachen sich ändernde politische und marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen Unsicherheiten über die zu erwartenden Kosten und Erlöse verschiedener Stromerzeugungsoptionen (Beispiele: Emissionshandel, Laufzeitverlängerung, Brennstoffpreise, Ausbau Erneuerbarer Energien, Energiekonzept).
Die Planung der Verkehrsinfrastruktur wird zunehmend als ein Schlüssel in eine zukunftsfähige Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung erkannt. Das bisherige Instrumentarium steht auf dem Prüfstand. Mehr als bisher muss das Ziel der Mobilität in den Mittelpunkt gestellt werden. Eine europaweite Planungskonzeption gewinnt an Bedeutung. Schließlich ist zu diskutieren, ob und inwieweit einheitliche Planungsstrukturen in den verschiedenen Infrastrukturbereichen (vor allem Verkehr und Energie) notwendig sind.
In der Diskussion über die Verringerung des Ausstoßes klimarelevanter Gase spielt die Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Einerseits gilt sie als Hauptemittent von Methan aus dem Anbau von Nassreis und der Haltung von Wiederkäuern, andererseits bietet gerade die Landbewirtschaftung Potenzial, Kohlendioxid zu binden. In dieser Veranstaltung soll das politisch aktuelle und umstrittene Thema der „Kuh als Klimakiller“ von Fachreferenten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.
Elektromobilität ist ein Modewort geworden. Aber dahinter stecken handfeste wirtschaftliche Notwendigkeiten. Dass die Ölreserven der Welt endlich sind und mit immer aufwendigeren Methoden erschlossen werden müssen, ist eine unausweichliche Tatsache. Die Konsequenz sehen wir schon heute: instabile Märkte mit stetig steigenden Preisen bis hin zu Extremen von über 147 $/barrel im Juli 2008. Rohöl, Diesel und Benzin werden langsam, aber sicher zu unerschwinglichen Rohstoffen. Hinzu kommt der Zwang zu CO2-Vermeidung und einer optimierten Nutzung der begrenzten Flächen unserer Innenstädte.
Die Erderwärmung und die zunehmenden Wetterextreme der letzten Jahre
beeinflussen den Weinbau nachhaltig. Auch an der Nahe verzeichnen die Winzer
steigende Durchschnittstemperaturen sowie häufigen Starkregen. Im Rahmen der
1. Meisenheimer Weinkonferenz, die unter dem Motto „Die Klimaveränderung und
der Weinbau an der Nahe – Risiken, Chancen, Konsequenzen“ im Boos von
Waldeckschen Hof stattfand, stellten sich kürzlich führende Experten aus
Weinwirtschaft, Umwelt- und Klimaforschung drängenden Fragen der Gegenwart
und Zukunft.
Die Bundesregierung plant ein Moratorium für die Ausstieg aus der Kernkraft. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Folgen dieser Entscheidung für den Wettbewerb und den Klimaschutz beleuchtet.
Die Unterbrechungen der Gaslieferungen durch Weißrussland und in der Vergangenheit durch die Ukraine als auch die politisch schwierige Situation in und um den Iran verdeutlichen erneut die strategische Bedeutung einer sicheren Gasversorgung für Europa. Intensiv wird nach Wegen gesucht, die Nachfrage zu diversifizieren und die Unabhängigkeit von regionalen Konflikten zur erhöhen. Die Tagung gibt einen umfassenden Einblick in die Hintergründe und Auswirkungen für die Zukunft des europäischen Gasmarktes.
From 18 to 31 July 2010 the 7th International Summer Academy "Energy and the Environment" takes place in Greifswald. 25 young researchers from the whole world will discuss under the subject Transnational Energy Grid - Challenges on the Way to a Sustainable Energy Transmission the future creation of transnational energy grids for a sustainable energy transport.
Der beginnende Ausbau der Offshore-Windparks ist das äußerlich sichtbare Zeichen, dass der Ausbau der Energienetze in eine neue Phase eintritt. Die umfangreiche Integration von Windenergie setzt nicht nur entsprechende Regelungskapazität in den Kraftwerken voraus, sondern auch eine neue Qualität und Quantität von Stromnetzen. Die Tagung, welche im Rahmen der 7th Summer Academy "Energy and the Environment" stattfindet, gibt einen umfassenden Überblick über die rechtlichen, ökonomischen und politischen Herausforderungen.
Auch auf der 3rd Berlin Climate Law Conference kamen wieder Experten auf dem Gebiet des Klimaschutzes zusammen, um die rechtliche Dimensionen des Klimawandels zu erörtern. Die Tagung wurde von der Lexxion Verlagsgesellschaft organisiert.
Anlässlich der Vorstellung der neuen Zeitschrift Renewable Energy Law and Policy wurden in einer Kurztagung die neuesten Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien nachvollzogen. Die Tagung wurde von der Lexxion Verlagsgesellschaft organisiert.
Die neue Balance emissionsarmer Mobilität: Die Eisenbahn in Zeiten von Elektroautos war das Thema des 5. Greifswalder Forums "Umwelt & Verkehr", das in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald und dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald veranstaltet wurde.
Am 10. März 2010 wurde das IKEM im Rahmen des Eröffnungsseminares "Klimaschutz, Energie und Mobilität: Die Rolle eines interdisziplinären Instituts bei der Förderng praxisbezogener Lösungen von Zukunftsfragen" offiziell in Berlin eröffnet.