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Forschung
Die 1992 begonnene Forschung am Lehrstuhl ist empirisch orientiert. Sie widmet sich sowohl kriminologischen Grundsatzfragen (z. B. dem Phänomen jugendlicher Mehrfach- und Intensivtäter) als auch eher anwendungsorientierten Fragen im Bereich der Jugendstraf­rechtspflege und des Strafvollzugs.
Zurzeit werden - vor allem auf europäische Länder bezogen - mehrere größere rechtsvergleichende Studien im Bereich des Jugendstrafrechts, des Strafvollzugs und des Strafprozeßrechts durchgeführt, die auch Fragestellungen vergleichender Kriminologie (sekundärstatistische Analysen) beinhalten. Die international vergleichenden Arbeiten werden zukünftig noch stärker auf den skandinavischen, baltischen und generell mittel- bzw. osteuropäischen Raum ausgedehnt.
Im Rahmen des Forschungsverbunds „Community Medicine“, einem fakultätsübergreifenden Modellklinikprojekt der Universität Greifswald, werden Fragestellungen zum Zusammenhang von Alkohol und Kriminalität, insbesondere im Straßenverkehr, bearbeitet.
Die empirischen Fragestellungen stehen jeweils im Zusammenhang mit kriminalpolitischen Grundsatzfragen zur Ausgestaltung und Wirksamkeit staatlicher und privater Sozialkontrolle. Hierbei sind auch Opferbelange einbezogen.
Forschungsbereiche
  • Jugendkriminalität und Kriminalprävention
  • Jugendstrafrecht
  • Strafvollstreckung, Straf- und Maßregelvollzug
  • International vergleichende Forschung
  • Alkohol und Kriminalität, insbesondere Straßenverkehrsdelinquenz)
  • Opfererfahrungen und Opferbelastungen in Vorpommern
  • Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

KONTAKT
Lehrstuhl für Kriminologie
(Prof. Dr. Frieder Dünkel)
Domstr. 20
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-2138
Fax: +49 (0)3834 86-2155
duenkel@uni-greifswald.de

Letzte Änderung: 13.07.2009 10:47
Verantwortlich: Lehrstuhl Dünkel


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