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Hiddensee-Seminar 2006: Die ganze Gruppe inkl. Nikolai Schtschedrin, Hanns von Hofer, Dirk van Zyl Smit, Detlev Kraus und Tapio Lappi-Seppälä.

Kooperationen

Die internationale und interdisziplinäre Ausrichtung der Forschung am Lehrstuhl bringt eine Vielzahl von Kooperationen mit Institutionen außerhalb der Greifswalder Universität, aber mit anderen Instituten der Uni mit sich. Darüber hinaus pflegt der Lehrstuhl Kontakte zu renommierten Kriminologen aus dem In- und Ausland.

COST Action Offender Supervision

Am 2.12.2011 erreichte den Lehrstuhl für Kriminologie die gute Nachricht, dass der Antrag für die COST Action „Offender Supervision in Europe“ erfolgreich war http://www.cost.eu/domains_actions/isch/Actions/IS1106?parties. Das Verfahren ist sehr kompetitiv – es gab im Bereich Humanities and Social Sciences nur wenige Bewilligungen. Der Antrag wurde von eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe „Community Sanctions“ der European Society of Criminology erarbeitet; neben Christine Morgenstern vom Lehrstuhl für Kriminologie in Greifswald waren dies Fergus McNeill (Glasgow, UK), Kristel Beyens (Brüssel, Belgien), Miranda Boone (Utrecht/Groningen, Niederlande), Ioan Durnescu (Bukarest, Rumänien), Martine Herzog-Evans (Reims, Frankreich) und Gwen Robinson (Sheffield, UK). Vertragsdetails werden ab Januar in Brüssel verhandelt; eine umfangreiche wissenschaftliche Netzwerkförderung in mindestens 14 europäischen Staaten in Gestalt von gemeinsamen Tagungen, Austausch von Lehrpersonal, Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch Summer Schools etc. für vier Jahre steht dabei im Mittelpunkt des COST Programmes. Im Verwaltungsausschuss (Management Committee) werden für Deutschland Christine Morgenstern, Ineke Pruin und Frieder Dünkel vertreten sein.

Zusammenarbeit außerhalb der Universität

  • COST Action IS 1106 Offender Supervision in Europe (Christine Morgenstern, Frieder Dünkel, Ineke Pruin).
  • Erasmus-Programm mit mehr als 20 europäischen Universitäten
  • Tempus-Programm Reform des Studiengangs Rechtswissenschaften in ausgewählten Bereichen des Straf-, Zivil- und Öffentlichen Rechts an der Universität Krasnojarsk/Russische Föderation zusammen mit der Universität Tilburg/Niederlande (Tempus-Hauptprojekt 1998-2009), ab 2010 Anschluss über Universitätsverträge, Organisation von Sommerschulen
  • Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg (Prof. Dr. H.-J. Albrecht)
  • Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (Prof. Dr. C. Pfeiffer)
  • Institut für Kriminologie der Universität Tübingen (Prof. Dr. H.-J. Kerner)
  • Institut für Rechtstatsachenforschung, Universität Konstanz (Prof. Dr. W. Heinz, G. Spieß)
  • School of Criminology, International Criminal Law and Psychology of Law (SCIP), Universität Bern
  • Netzwerk Entwicklungstendenzen und Reformen des Jugendstrafrechts in West- und Osteuropa, ca. 35 Wissenschaftler, gemeinsame Publikationen und Tagungen
  • Association Internationale des Magistrats de la Jeunesse et de la Famille, Sion/CH (seit 1994 Mitarbeit im Vorstand/Exekutivkomitee der internationalen Jugendrichtervereinigung)
  • Netzwerk Research on prison systems, ca. 25 Strafvollzugswissenschaftler weltweit, gemeinsame Tagungen und Publikationen
  • ESC Thematic working group on juvenile justice (Frieder Dünkel, Ineke Pruin)
  • ESC Working Group on Community Sanctions (Christine Morgenstern)
  • ESC Working group on prison life and the consequences of imprisonment (Kirstin Drenkhahn)

Zusammenarbeit innerhalb der Universität

Beteiligungen am Forschungsverbund Community Medicine
  • Regionale Basisstudie Vorpommern: Viktimisierungsinventar (Opferprävalenz, Opferbelastung)
  • Projekt Sozialraumanalysen von Viktimisierungserfahrungen in Greifswald und Umgebung - Opferhilfe und -betreuung im Rahmen der Community Medicine, Vertiefungsstudie zur Regionalen Basisstudie Vorpommern
  • Forschungsprojekt Sozial- und Legalbiographie von im Straßenverkehr alkoholauffälligen Verkehrsteilnehmern in Vorpommern (1998-2001) im Rahmen des assoziierten Community-Medicine-Forschungsschwerpunkts Medizinische und soziale Folgen des Alkoholmißbrauchs in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin (Prof. Lignitz) und dem Institut für Psychologie (Prof. Bornewasser)
Außerdem:
  • Medizinische Fakultät: Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie: Psychische Belastungen bei Strafgefangenen
Nebenfachausbildung
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Studiengang Psychologie: Nebenfachausbildung (Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug, Sanktionenrecht), insgesamt 8 SWS
  • B.A.-Teilstudiengang/Nebenfach Öffentliches Recht

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KONTAKT
Lehrstuhl für Kriminologie
(Prof. Dr. Frieder Dünkel)
Domstr. 20
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 86-2138
Fax: +49 (0)3834 86-2155
duenkel@uni-greifswald.de

Letzte Änderung: 25.12.2011 19:43
Verantwortlich: Lehrstuhl Dünkel


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