Aktuelle Entwicklungen zeigen: Die Relevanz von Planungs- und Zulassungsverfahren für den Umwelt- und Klimaschutz steigt. Prominentes Beispiel sind die Gesetzesnovellen der Energiewende. Die Planungs- und Zulassungsverfahren für komplexe Vorhaben wie der Ausbau der Strom- und Verkehrsnetze sowie der Erneuerbaren Energien deuten darauf hin, dass hier schwierige Interessenkonflikte bestehen, die nur im Wege einer alle Interessen abwägenden und integrierenden Entscheidung gelöst werden können. Zunehmend geraten auch projektübergreifende Planungsebenen in den Vordergrund, auf denen umweltrelevante Grundsatzentscheidungen getroffen werden, die die nachfolgenden Entscheidungsstufen determinieren. Dabei gilt es im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, auch die Belange der Umwelt zu wahren und eine wichtige Rolle der Vertreter der betroffenen Umweltbelange sicherzustellen.
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